Freunde, es tut sich was im Lande:Nachdem im letzten Herbst die Firmen I.O. Leisure GmbH und I.O. Mile GmbH an die Wand
gefahren worden sind, hat unser Freund Gunther im November eine weitere GmbH auf den
Namen seiner Frau gegründet.
Im März 2010 hat Gunther Wolf Antrag auf Privatinsolvenz gestellt. Sein Plan ist, nach 7 Jahren schuldenfrei zu sein. Soweit kein schlechter Plan, denn bis dahin (in der so genannten Wohlverhaltensphase) muss er alles was er über der Pfändungsfreigrenze verdient an einen Treuhänder abliefern, damit es an die Gläubiger verteilt werden kann. Günni hat aber vor, für 950€ im Monat bei seiner Frau zu arbeiten, also
unter der Pfändungsfreigrenze. Für die Gläubiger bleibt dann nichts übrig. Hält er das sieben Jahre durch und überlebt es, kommt er in den Genuß der sogenannten Restschuldbefreiung, d.h. er steht da, als hätte er nie im Leben irgend eine Schweinerei gemacht - und die Gläubiger, also ihr, sehen in die Röhre.
Das beantragte Insolvenzverfahren wurde am 16.6.2010 vom Amtsgericht Wuppertal eröffnet. Als Insolvenzverwalter wurde RA Dr. Jörg Bornheimer, Wuppertal ernannt. Seine Aufgabe ist es, die bekannten Gläubiger anzuschreiben und aufzufordern, ihre Forderungen bei ihm anzumelden. Soweit hat er das auch gemacht, weit über 2000 Gläubiger sind das gewesen. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Gunther Wolf (so kennen wir ihn) einige Gläubiger "vergessen" hat.
Wir haben deshalb hier das Formular zur Forderungsanmeldung als download zur verfügung gestellt:
Download 1: Formular zur Forderungsanmeldung (hier klicken)Download 2: Ausfüllmuster (hier klicken)Das müsst ihr euch runterladen, ausfüllen und
bis zum 9.7.2010 24:00 Uhr, also diesen Freitag, an den Insolvenzverwalter
faxen.Fax-Nr. 0202 479329 199Wer um die Ecke wohnt, kann das auch persönlich dort abliefern (gegen Empfangsbestätigung), für den normalen Postweg dürfte es zu spät sein.
Ihr braucht nach dem gegenwärtigen Verfahrensstand noch keine Nachweise mitschicken, auch die Forderung selbst muss nicht exakt festgelegt sein, eine realistische Schätzung genügt. Wichtig ist der fristgerechte Zugang bein Insolvenzverwalter. Wobei davon ausgegangen werden kann, dass vor Montag 8:00 Uhr niemand die Vorgänge anfaßt. Fraglich ist auch, ob die so kurz angesetzte Frist überhaupt haltbar ist, zumal wenn ihr wegen Günnis Gedächtnisschwund nicht angeschrieben worden seid. Egal, wenn das Fax bis Freitag nacht raus ist, seid ihr auf der sicheren Seite.
Es sind Vermögenswerte da - Günni hat zwar versucht, einiges zur Seite zu schaffen, bzw. auf seine Frau zu übertragen, aber sowas ist an bestimmte Formen und Fristen gebunden und das hat nicht so geklappt.
Also Formulare runterladen, ausfüllen und an den Insolvenzverwalter faxen - denn:
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